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Licht ist für uns Menschen mehr als nur Beleuchtung. Natürliches Licht regelt den Stoffwechsel, den Hormonhaushalt und stärkt das Immunsystem. Licht ist unerlässlich für unser Wohlbefinden!
Wichtig für diese Wirkung ist nicht die Helligkeit, sondern die Konzentration des Lichtes. Durch den Einfluss von natürlichem oder dem natürlichen Licht nachempfundenem Licht werden die Abwehrkräfte gestärkt, somit sinkt die Zahl der Krankheitstage bei Arbeitnehmern und die Leistungsfähigkeit steigt.
Mit dem MSS Circadian Check liegt nun erstmals ein Messgerät vor, das in der Lage ist, die Beleuchtungs- und Wohlfühl-Situation zu bestimmen.
Beleuchtung am Arbeitsplatz
Vor allem bei Büros mit Bildschirmarbeitsplätzen, aber auch in der Fertigung und Produktion, hängen das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit und auch die Gesundheit direkt mit der Beleuchtung zusammen. Bei Reflektionen auf dem Bildschirm, zu dunkler Beleuchtung oder in gleißendem Kunstlicht ermüden die Augen schneller, die Konzentrationsfähigkeit lässt nach. Fast die Hälfte aller Beschäftigten, die am Monitor arbeiten, leiden an Kopfschmerzen und Augenbeschwerden.
Mit unserem neuentwickelten MSS Circadian Check sind Sie in der Lage, Fehler in der Beleuchtung des Arbeitsraumes ausfindig zu machen und eine gesunde und entspannende Arbeitsbeleuchtung herzustellen.
Gesunde Beleuchtungstechniken
Eine ausgewogene Beleuchtung, sowohl im privaten wie im beruflichen Umfeld, ist für das gesunde Leben unerlässlich. Die Lichttechnik hat in den letzten Jahren eine so enorme Weiterentwicklung erfahren, dass es möglich ist, durch mechanische und/oder elektronische Regelungen die Beleuchtungsstärken sowohl für Tageslicht als auch für Kunstlicht individuell zu regeln. Die Gesundheit sollte im Vordergrund stehen, wenn es darum geht, neue Räume zu gestalten. Die über die Jahrzehnte gesammelten Erfahrungen der Medizin und der Biologie können wir nutzen, um höhere Beleuchtungsniveaus zu realisieren. Die Regelbarkeit der individuellen Lichtfarben und der Helligkeit sind bereits möglich bei der Gestaltung einzelner Räume oder Bereiche. So unterstützt die Beleuchtung das gesunde Arbeiten und beugt Beschwerden vor. Die Beleuchtung muss der Gesundheit des Menschen dienen.
Circadiane Photorezeptoren im Auge
Teile der biologischen inneren Uhr werden circadianer Rhythmus genannt. Die Netzhaut des Auges steht im direkten Zusammenhang mit unserem Tag-Nacht-Rhythmus. Dieser Rhythmus wird durch von der Netzhaut aufgenommenes Licht geregelt. Fällt die Aufnahme von Licht durch die Netzhaut weg, z.B. bei blind gewordenen Menschen, kommt dieser Rhythmus durcheinander und die Tag-Nacht-Grenzen verschwimmen. Die biologische Uhr gerät aus dem Takt.
Circadiane Rhythmik
Im Laufe der Evolution haben wir Menschen uns dem Tag-Nacht-Rhythmus angepasst. Die innere Uhr reagiert auf Tageslicht und Jahreszeiten, auf die Leuchtstärke und den Zeitpunkt des Übergangs von Tag auf Nacht. Zu dem Sehen mit Stäbchen und Zapfen auf der Netzhaut kommt die zeitliche Orientierung. Die biologische Uhr regelt unser Schlaf-Wach-Verhalten und hat starken Einfluss auf das vegetative Nervensystem und unsere Hormone. Die innere Uhr ist von Licht- und Dunkelreizen abhängig. Durch technische Lichtquellen kann die innere Uhr gestört werden.
Wenn die Tageslichtversorgung unzureichend ist, sollten nicht Standard-Lichtquellen den Lichtmangel ausgleichen. Tageslichtmangel kann durch die Jahreszeit oder das Wetter auftreten. Aber auch die technische Notwendigkeit der Arbeitsplatzgestaltung oder die Ausdehnung der Arbeitszeit in die Nachtstunden können dazu führen. Sinnvoll ist es, die Stimulierung der inneren Uhr immer dann zu betreiben, wenn es zu Tageslichtmangel kommt.
Mit Einführung der Leuchtstofflampen an Arbeitsplätzen wurden Räume besser ausgeleuchtet und auch schon eine nicht unerheblicher Auswirkung auf die innere Uhr vorgenommen. Allerdings ist diese Wirkung ungezielt und wird viel zu wenig systematisch genutzt.
Lichtmanagement im Alter
Mit steigendem Lebensalter können wir abends schlechter einschlafen und morgens werden wir immer früher wach. Im Alter wird nicht nur unser Schlaf-Wach-Verhalten geschwächt, es steigt auch unser Bedürfnis nach Licht. Dieses Bedürfnis kann durch den Aufenthalt im Freien befriedigt werden, aber durch gesundheitliche und soziale Umstände ziehen ältere Menschen sich immer mehr ins Haus zurück. Senioren benötigen wegen der nachlassenden Sehkraft höhere Beleuchtungsstärken als jüngere Menschen, um sich selbst versorgen und beschäftigen zu können. Im privaten Wohnbereich und auch in Wohneinrichtungen für Senioren wird auf diese Besonderheit keine Rücksicht genommen.
Circadianes Lichtmanagement
Vor der Einführung des elektrischen Lichts wurde das Einhalten der Nachtruhe und des gesellschaftlichen Lebens am Tag durch die Dunkelheit diktiert. Die Verbesserung der Lichtquellen in den letzten Jahren führt dazu, dass wir sie zur Beeinflussung der inneren Uhr benutzen und die aktivierenden Wirkungen des Lichts zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit einsetzen können. Das Schlaf-Wach-Verhalten kann beeinflusst werden, die innere Uhr kann verschoben werden, diese Verschiebung beschleunigt oder eine bestehende Verschiebung gemildert werden.
Mit dem MSS Circadian Check kann die Beleuchtung für circadianes Lichtmanagement eingesetzt werden. Z.B. im Schichtbetrieb kann sie zur Steigerung der Leistungsfähigkeit beitragen. Durch einfaches Messen und Ablesen der Messwerte kann die geeignete Beleuchtung für jede Arbeitssituation gefunden werden.
Lichtmangelschädigungen
Lichtmangel kann zu Depressionen führen. Vermutlich gab es schon immer Depressionen. 1962 wurde zum ersten Mal auf den menschlichen Tag-Nacht-Rhythmus und die Schichtarbeit im Zusammenhang mit Depressionen hingewiesen. Zu Beginn der 80er Jahre erschienen in zunehmendem Maße Veröffentlichungen, die sich mit dem circadianen Rhythmus befassen.
Solche Erkrankungen können nun der Vergangenheit angehören. Durch die Messung mit dem MSS Circadian Check können Sie die bestehende Beleuchtung und die individuelle Wohlfühl-Beleuchtung ermitteln.
Licht und Architektur
Unser Organismus ist unwillkürlich wie unbewusst direkt vom circadianen Rhythmus abhängig. Unser Auge ermöglicht uns nicht nur das Sehen, sondern steuert auch motorische und hormonelle Prozesse. Dies ist auch die Ursache dafür, dass wir Räume auch mit einem Raumgefühl wahrnehmen.
Unser biologisch existentielles Raumempfinden wird vor allem durch die Helligkeit bestimmt. Doch unser seelisches Empfinden und die Anmutung werden besonders durch die Helligkeits- und Farbverhältnisse im Raum bestimmt. Anmutung ist das Raumgefühl, das in uns Wohlempfinden oder Unwohlsein hervorruft. Die Anmutung beeinflusst unsere körperliche Verfassung, unser Befinden und Verhalten. Auch die Leistungsbereitschaft, Entspannung oder Depressionen werden durch die Anmutung und dem Gefühl, das wir in einem Raum empfinden, gesteuert. Durch die richtige Beleuchtung eines Raumes können wir also kurzfristiges Wohlempfinden bei Besuchern hervorrufen, aber auch langfristig die Gesundheit unserer Mitarbeiter schützen.
Die Beeinflussung der Anmutung eines Raumes ist mit dem MSS Circadian Check ein Kinderspiel! Durch einfache Messungen und Auswertungen und ohne großen Aufwand kann jeder Raum individuell gesundheitsfördernd und ansprechend gestaltet werden.
Age, lens transmission and the circadian effectiveness of solar and of lamp radiation - (PDF, Engl.)
Measurement of Circadian Effective Irradiance and Radiant Exposure (Dose) - (PDF, Engl.)
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